„Wenn du denkst, Abenteuer sind gefährlich, dann versuch´s mal mit Routine. Die ist tödlich.“
(PAUL COELHO)

Was mich zum Schreiben motiviert?
Die Lust am Erzählen…

„MEIN JAHR MIT MAMA & DEM JACKPOT“

von Sharon Wunsch

Wer träumt nicht davon, einmal 68 Millionen zu gewinnen?
Und… dann?

 

Was macht man eigentlich, wenn alles, wirklich a-l-l-e-s, was man sich jemals erträumt hat, plötzlich aus der Portokasse bezahlbar ist…
‚JACKPOT‘ erzählt in sehr unterhaltsamer und spannender Weise die Geschichte von Brenda Buck & Tochter Constanze Weber und deren nicht ganz leichten Weg, den Gewinn von 68 Mio sinnvoll auszugeben.
Für Constanze (50), mit pragmatischem Naturell ausgestattet, ist es relativ simpel: 10 Zimmer-Villa in St. Tropez, eine Entourage Dienstleister und ‚last but not least‘ Porsche plus Fahrer.
Kurz: Ein Leben im Jet Set!
Das Ganze gestaltet sich überraschenderweise wesentlich komplizierter:

Eine Leiche im Keller, Gefängnisaufenthalt auf einer griechischen Insel
und die Tier-Mafia vor der Haustür.

Letzteres, weil ihre umtriebige Mutter, die Schauspielerin Brenda (74) mit dem Geldsegen unbedingt die Welt ein kleines Stückchen besser machen möchte. Ihr Engagement für die bedrohte Tierwelt Asiens und Afrikas im Kampf gegen die Wilderei mit eher unüblichen, teils illegalen Mitteln birgt riesige Herausforderungen.
Offiziell wird die „Brenda-Buck-Wildlife-Foundation“ gegründet, während ‚Mama‘ im Untergrund parallel Programmierer, Hacker und Umweltaktivisten rekrutiert, um dem skrupellosen Pack, den Mördern und Drahtziehern im Milliardengeschäft um Elfenbein und Nashornpulver eine Lektion zu erteilen, die sie nicht so schnell vergessen werden.

„Wunschdenken hatten wir lange genug.
Irgendwann geht jedem fliegenden Teppich der Sprit aus!“

Schwarzer Humor macht die äußerst dynamische Tragikomödie noch mitreißender. Es ist ein Roman über zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein Roman über eine Frau, die genau weiß, was sie will und eine Botschaft:

„Niemand auf der Welt braucht einen Elefantenstoßzahn – außer ein Elefant.“

jackpott2019endfassung Kopie
Veröffentlichung Mai 2020! :)

Lesungen von „Mein Jahr mit Mama & dem Jackpot“ (noch unveröffentlichter Roman von Sharon Wunsch)


Mama&Jackpot: Kurz expose

Mama&Jackpot: Kaffeetrinken mit Herrn Hitler

Mama&Jackpot: Constanzes Käfig

Mama&Jackpot: Im Gefängnis

Mama&Jackpot: Tod und Respekt

Mama&Jackpot: Rettungspaket Erde


Gott Kopie

Gott in der Wolke

Buchprojekt 2022

Jeder hat das Recht
auf seine eigene Lebenslüge

Ein tiefer Seufzer entrang sich mir, während ich noch immer auf der unteren Treppenstufe im Flur kauere und warte, dass nebenan endlich aufgelegt wurde. Gerade ergoss sich ein neuer Schwall Verbitterung aus Karinas Mund. Eigentlich wurde sie ihrem Vater immer ähnlicher.

„ Yoga? Y o o g a a? Das ist doch wohl nicht dein Ernst!! Warum verdammt nochmal sollte ich das machen? Da sitzen Hausfrauen rum, die sich mit verwinkelten Beinen eine Innenschau auf ihr leeres Leben gönnen! Und das am besten jede Woche!“

Das fand ich jetzt gar nicht mal so schlecht und gab ihr 6 von 10 Punkten.

„Bernd, merkst du noch was? Die will dich doch nur erpressen! Man muss nicht aus Angst vor dem Tode Selbstmord begehen, aber man darf auch nicht um jeden Preis nicht sterben wollen! Deine Mutter kommt doch nur in eine Seniorenresidenz. Und …okay, da sitzen viele alte Leute rum, aber es bedeutet verdammt nochmal doch keineswegs ins Siechenhaus zu wechseln!“

Jetzt wurde zur Abwechslung mit einem Kugelschreiber auf den Tisch von Tante Leni eingedroschen. Ich sehe es durch den Türspalt.

Es reichte. Ich habe für diese Litanei einfach keinen Nerv, außerdem: Ich muss los. Es blieb also beim Zettel, meine erste, zugegebenermaßen feige Option. Die kurze Information bot das Feld für künftige Flächenbrände:

Du musst das mit der Beerdigung von Papa alleine regeln.

Im Herd ist ein Huhn. Ich muss los! Tschüss!

Papa ist nicht tot für mich. Deshalb kann ich ihn auch nicht beerdigen. Tschüss!

Formfehler, Tschüss kam gleich zweimal vor. Das war meiner Aufregung geschuldet. Eigentlich wollte ich eine Entschuldigung unterbringen, aber der Satz gelang mir irgendwie nicht. Nun gut. Es wird jetzt eh alles den Bach runtergehen und ich werde geteert und gefedert. Egal, was ich hier noch auf der Treppe hin kritzele ...